CrowdWater

Citizen Scientists sammeln weltweit hydrologische Daten

Können Bürgerinnen und Bürger beobachten, was hydrologische Modelle brauchen?

1. Daten von Citizen Scientists zu Wassserstand und Abfluss bieten ausreichende Informationen zur Kalibrierung hydrologischer Modelle.

2. Qualitative Daten (z. B. Bodenfeuchtigkeits- und Wasserstandsklassen) können für die hydrologische Modellkalibrierung (Eichung) nützlich sein.

Das Projekt CrowdWater sammelt wertvolle hydrologischen Daten unter Mithilfe von Freiwilligen auf der ganzen Welt. Daten zu Wasserstand, Abfluss und Bodenfeuchte werden mit einer App gesammelt. Diese Daten werden zur Verbesserung der hydrologischen Modelle ausgewertet. Für die Sammlung von „Wasserdaten“ wird der „Geocoaching"-Ansatz genutzt. Geocoaching bedeutet, dass Benutzerinnen und Benutzer an jedem Ort virtuelle Messstationen erstellen und ihre Beobachtungen zu den Zeitreihen anderer Stationen hinzufügen können. Umfragen und Informationstafeln an verschiedenen Standorten helfen uns, unsere Methodik zu verbessern und ermöglichen es uns, die Qualität der Daten zu beurteilen.

Jeder kann zum CrowdWater-Projekt beitragen. Bürgerinnen und Bürger können ihre eigenen virtuellen Stationen aufbauen und ihre eigenen Zeitreihen für Wasserstand, Abfluss und Bodenfeuchte erstellen und dabei viel darüber erfahren, wie sich diese Messgrössen in Abhängigkeit des Wetters und der Jahreszeiten ändern.


Projektbeteiligte:

Barbara Strobl, Simon Etter, Dr. Ilja van Meerveld, Prof. Dr. Jan Seibert, Dr. Tracy Ewen

Geographisches Institut, Hydrologie und Klima, UZH